Nachrichten verändern

Poster_Nachrichten verändern. Ines Seidel
Nachrichten verändern, meine bisher größte Einzelausstellung umfasste auf vier Etagen des Turms über 70 Werke aus Zeitungspapier aus den letzten zweieinhalb Jahren. Hier einige Eindrücke:
Nachrichten verändern. Blick in die Ausstellung.

Nachrichtenform. Ines Seidel

Nachrichtenform. Ines Seidel

Ines Seidel mit Nachrichtentexturen.

Ines Seidel mit Nachrichtentexturen.

"Nachrichten verändern". Bick in die Ausstellung.

„Nachrichten verändern“. Bick in die Ausstellung.

I wish it was true. veränderte Zeitung. Ines Seidel.

I wish it was true. veränderte Zeitung. Ines Seidel.

Softening. veränderte Zeitungen. Ines Seidel

Softening. veränderte Zeitungen. Ines Seidel

Blick in 3. Etage

Transmutierende Nachrichten. Blick in die Ausstellung. Ines Seidel.

Transmutierende Nachrichten. Blick in die Ausstellung. Ines Seidel.

Workshop-Bereich in der Ausstellung "Nachrichten verändern"

Workshop-Bereich in der Ausstellung „Nachrichten verändern“

In Nachrichten verändern geht es um körperlichen und emotionalen Kontakt zum Material Zeitungspapier, zum Medium, zu den Nachrichten. Unterm Dach des Wasserturms konnten Besucher am Werkstatt-Tisch mit eigenen Händen nach Antworten suchen und in Kontakt kommen.

Transmutierende Nachrichten, Prototyp 28. Ines Seidel.

Transmutierende Nachrichten, Prototyp 28. Ines Seidel.

Neben vielen Gesprächen mit Besuchern und der Gelegenheit, in großzügigen Räumen eine eigene Atmosphäre zu erzeugen, war für mich auch wertvoll, mit der Stadt Dachau in Kontakt zu kommen. Eine Stadt, deren bloßen Namen zu nennen, körperliche und emotionale Reaktionen auslöst.

  • Pressebericht in der Süddeutschen Zeitung
  • Pressebericht in den Dachauer Nachrichten
  • Mehr Videos in der Youtube Playlist Altering News
  • Mehr Fotos im Flickr-Album
  • Bücher verändern, Geschichten verändern – 2-Tages-Workshop

    Arbeiten von Teilnehmerinnen vergangener Workshops

    Arbeiten von Teilnehmerinnen vergangener Workshops

    16./17. Juni 2018 im Papierwerk Glockenbach, München.

    Zwei Tage lang setzen wir uns mit Büchern als Material auseinander, das bereits eine Geschichte hat. Wir lösen die Geschichte auf, zergliedern, zerfasern, legen das Innere frei. Neue Verbindungen werden genäht, geformt, geklebt. Fundstücke werden integriert, Löcher repariert. Der Text wächst über sich hinaus, wird zur Skulptur. Und so wird auch die Geschichte neu erzählt, vielschichtig und persönlich. Am ersten Tag arbeiten wir uns mit verschiedenen einfachen Techniken in das Material Buch und die Seiten hinein. Am Sonntag entwickeln wir die Geschichten weiter, wenden uns dem Einband zu und bringen mehrere Bücher in Dialog miteinander. Neben der Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Materials Buch geht es vor allem darum, der eigenen Kreativität Raum zu geben.

    Der Workshop beginnt sowohl Samstag als auch Sonntag 9.30 und endet 16.30 Uhr. Mittags- und Kaffeepause sind eingeplant.

    Verschiedene Materialien und Werkzeuge stehen im Kurs zur Verfügung. Unbedingt mitbringen sollten Sie mehrere alte Bücher, von denen Sie sich leichten Herzens trennen und eine Schere. Und Lust am Experimentieren! Gerne ausserdem auch:

  • Nähnadel, Faden
  • Papierskalpell und Schneidunterlage
  • Allzweckkleber, Klebeband
  • Zusätzliche Materialen nach Wahl: Perlen, Wolle, Naturmaterialien, Draht…
  • Zusätzliches Papier nach Wahl
  • wenn Sie gern mit Farbe arbeiten möchten, bringen Sie gern Stifte, Tusche etc. mit
  • eventuell Transportbehältnis für die fertigen Werke

  • Ort: Papierwerk Glockenbach, Auenstraße 28, Nähe U-Bahn Station Fraunhoferstraße. In den hellen, freundlichen Räumen im Glockenbachviertel wird normalerweise Papier geschöpft.

    Kosten pro Person: 140 EUR.

    Teilnehmerzahl: mindestens 4, maximal 8.

    Zum Anmelden bitte eine Email an is@ines-seidel.de. Ich sende Ihnen die Zahlungsinformationen und weitere Informationen schriftlich zu. Die Anmeldung ist erst mit Überweisung des Kursbeitrags gültig.

    Impressionen vom Workshop Bücher verändern in Augsburg 2017

    Impressionen vom Workshop Bücher verändern in Augsburg 2017

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    aktuelle Nachrichten

    Aufmerksamkeitsfänger. Gewebe aus Überschriften. Ines Seidel

    Aufmerksamkeitsfänger. Gewebe aus Überschriften. Ines Seidel


    Die Auseinandersetzung mit Nachrichten – in Form von Zeitungen – ist weiter mein Hauptthema. Nächstes Jahr, wahrscheinlich im Mai gibt es dazu eine Solo-Ausstellung im Dachauer Wasserturm.
    Showdown. Gewebe aus Daily Telegraph, zusammengelegt. Ines Seidel

    Showdown. Gewebe aus Daily Telegraph, zusammengelegt. Ines Seidel


    Zukunft des Lesens. veränderte Zeitung, roter Faden. Ines Seidel

    Zukunft des Lesens. veränderte Zeitung, roter Faden. Ines Seidel


    Don't treat us with contempt. veränderte Zeitung (Daily Mail 8. Sept 2017). Ines Seidel

    Don’t treat us with contempt. veränderte Zeitung (Daily Mail 8. Sept 2017). Ines Seidel


    Still processing. veränderte Zeitungen, Installation. Ines Seidel.

    Still processing. veränderte Zeitungen, Installation. Ines Seidel.

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    Nachrichtenform bei „2 x 2 m“

    Nachrichtenform im Dachauer Schloss. Ines Seidel

    Nachrichtenform im Dachauer Schloss. Ines Seidel


    Gerade wurde die jährliche Schlossausstellung der Künstlervereinigung Dachau eröffnet. Ich war eingeladen worden, als eine von 21 Künstlerinnen und Künstlern eine Arbeit zum Thema „2 x 2 m“ zu zeigen.
    Daher war eine Fläche von 2 x 2 Metern mein Ausgangspunkt. Genau 251 Schalen aus Zeitungspapier waren nötig, um die Fläche zu bedecken. Damit die in Schalen gehaltenen Nachrichten wieder eine organisches Ganzes ergeben, habe ich sie zusammengenäht.

    Plakat_2x2m_klein
    Bis zur Finissage am 3. September kann man Nachrichtenform besichtigen – neben Malerei, Installation und Videoarbeiten. Vielen Dank an die Künstlervereinigung Dachau für eine spannende Ausstellung in einem besonderen Raum.

    Nachrichtenform

    Nachrichtenform. Skulptur aus Zeitungspapier, Tapetenleim und Garn. Ines Seidel

    Nachrichtenform. Skulptur aus Zeitungspapier, Tapetenleim und Garn. Liegend 1,5 x 1 x 0,5 m.


    Die Künstlervereinigung Dachau hat mich eingeladen, an der diesjährigen Schlossausstellung teilzunehmen. Vorgegebenes Thema: 2 x 2 m – Das große Format. Dafür habe ich tagelang Zeitungen – von Berliner Morgenpost bis Wall Street Journal – zu Papierschalen verarbeitet. 251 Schalen waren nötig, um eine Fläche von 2 x 2 m zu bedecken. Die Nachrichtenbehälter habe ich mit groben Stichen zusammengenäht. Die entstandene Nachrichtenform wird vom 6.8. bis 3.9. als eins von 21 großformatigen Werken im Dachauer Schloß zu erleben sein.
    251 Schalen, Fläche von 2 x 2 m.

    251 Schalen bedecken eine Fläche von 2 x 2 m.

    Selbst mir Nachrichtenform. Ines Seidel

    Selbst mir Nachrichtenform.

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    Zeitungsgewebe unterwegs

    wearing the news, talking to earth. Ines Seidel. photo: Allun Turner

    wearing the news, talking to earth.


    Fast genau ein Jahr liegt die Installation „The Talk“ zurück, in der das Gewebe aus Zeitungspapier im Dialog mit Köpfen aus Papiermache von Allun Turner steht. In der Fortsetzung gibt es eine Zwiesprache mit Bäumen, Blättern, Boden. Ich trage das Zeitungsgewebe und Allun Turner fotografiert.
    wearing the news, talking to earth. Ines Seidel. photo: Allun Turner.

    wearing the news, talking to earth. photo: Allun Turner.


    wearing the news, talking to earth. Ines Seidel. photo: Allun Turner.

    wearing the news, talking to earth. photo: Allun Turner.


    wearing the news, talking to earth. Ines Seidel. photo: Allun Turner.

    wearing the news, talking to earth. photo: Allun Turner.

    Begrenzte Ausdrucksfähigkeit

    yes i can say no. Selbst mit begrenzter Ausdrucksfähigkeit.

    yes i can say no. Selbst mit begrenzter Ausdrucksfähigkeit.

    Ein Foto aus der Selbstporträt-Serie mit begrenzter Ausdrucksfähigkeit ist in der Online-Ausstellung für Frauenrechte Nasty Women Everywhere bis 26.2. 2017 zu sehen.

    yes i can say no. Begrenzte Ausdrucksfähigkeit. Ines Seidel

    yes i can say no. Begrenzte Ausdrucksfähigkeit.

    ein Ort, an dem jede Geschichte angehört wird.

    ein Ort, an dem jede Geschichte angehört wird. Ines Seidel

    Ein Ort, an dem jede Geschichte angehört wird. Ein Ort, an dem jeder Satz, jedes Kapitel und jeder Riss in deiner und in meiner Geschichte wahrgenommen wird.

    ein Ort, an dem jede Geschichte angehört wird. Detail. Ines Seidel.

    Installation mit Formen aus Buchseiten und Ohrformen aus Beton und Polymerton. Work in progress.

    ein Ort, an dem jede Geschichte angehört wird. Ines Seidel

    ein Ort, an dem jede Geschichte angehört wird. Ines Seidel.

    Ways to wear the news

    ways to wear the news. Ines Seidel. Photo: Emmy Ann Horstkamp
    In einem Kleid aus Zeitungspapier, das für die Installation „The Talk“ entstanden war, bin ich letzte Woche in München unterwegs gewesen. Zwischen Deutschem Museum und Marienplatz wurde ich raschelnd selbst zur Nachricht. An einigen Orten habe ich mich länger aufgehalten, Nachrichten gelesen und den Platz mit Schlagzeilen aus einer Tageszeitung markiert. Fotografiert und gefilmt hat mich unterwegs Emmy Ann Horstkamp, Gründerin von MunichArtists.com. Nach der Sommerpause gibt es von Emmy das Video von der Aktion. Einige weitere Fotos hat sie hier veröffentlicht.
    ways to wear the news. Ines Seidel. Photo: Emmy Ann Horstkamp.
    ways to wear the news. Ines Seidel. Photo: Emmy Ann Horstkamp
    ways to wear the news. Botschaften aus Schlagzeilen. Ines Seidel. Photo: Emmy Ann Horstkamp
    ways to wear the news. Ines Seidel. Photo: Emmy Ann Horstkamp